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Kriege
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Zweiter Weltkrieg, VARIA:Vor dem Überfall auf die Sowjetunion, Sommer: Begegnung und Erinnerungen zweier Zeitzeugen, ein Diplomat und ein Kampfflieger, Treffen in Kreuth: Dr. Erich F. Sommer und Rudolf Hünerfeld > Da kam von Osten nicht das Licht> TT 120S 40 HFD  

Besatzungszeit:Die Amerikaner, das Tal und die Stunde Null: Wegweisungen durch ein Minenfeld der GefühleEin ungewöhnliches zeitgeschichtliches Zeugnis, vom TT-Leser Herbert Thalmeyer der Redaktion übereignet: Ein „Pocket Guide to Germany“ -ein Handbuch von der US-Army (ca. 1944)  für die kämpfende Truppe zusammengestellt. Es handelt sich um einen Verhaltensratgeber, wie sich GIs im (noch) zu besiegenden Deutschland als Vertreter der Besatzungsmacht gegenüber den Deutschen verhalten sollen, Tenor: Do not fraternize! This absolute! Aber Fairness!...Wir, die US-Army, wollen am Boden liegende Gegner nicht auch noch treten!

Beigefügt ein Sprachführer mit Hinweisen zur Aussprache. Dürfte  – was die Laut-Transkription anbelangt – auch heute noch für Linguistiker interessant sein, Beispiel: GOO-ten MAWR-gen, FROY-lain SHMIT = Guten Morgen, Fräulein Schmidt.

Weitere Infos: Am 4. Mai 1945 vor Gmund stehende US-Einheiten wollten mit den Tal-Bürgermeistern telefonieren, um sie zur kampflosen Übergabe ihrer Gemeinden zu bewegen. Kontakte kamen nicht zustande.

Am Beispiel des Generalgouverneurs für Polen, Hans Frank: Wie die Amerikaner über Kunstbeute informiert waren, die Frank in seinem Schoberhof in Fischhausen-Neuhaus versteckt hatte.

Hinweis auf OMGUS-Akten in Bayerischem Hauptstaatsarchiv (OMGUS = Office Military Government US) >> TT 154S 50 – 53 MHM

> Dach Nachkriegsjahre im Spiegel der OMGUS-Akten (I) Einblick in die Stunde NullDas Leben im Tal nach Kriegsende, Mai 1945 – so wie es sich in bisher unveröffentlichten Dokumenten der amerikanische Militärregierung für den Landkreis Miesbach widerspiegelt. Es sind die OMGUS-Akten (OMGUS =n Office of Military Government for Germany u.s./ für Bayern speziell: OMGB), mit ihrer eigenen bizarren Geschichte. Sie schildern, wie amerikanische Offiziere in der Stunde Null im Landkreis Miesbach  an den Wiederaufbau eines Gemeinwesens gingen, angesichts von Wohnungsnot, Flüchtlingselend, En ergiemangel, Kriminalität und Schwarzem Markt…. Einige Beispiele: Die Sieger müssen um Heuspenden für die Kreuther Bauern bitten (weil die verbliebenen „Wehrmachtspferde“ sich über die Weiden hergemacht hatten), oder: In Miesbach wird ein Güterzug mit Reparationsgütern (aus dem Miesbacher Dornier-Flugzeugwerk II Miesbach-Oberlandhalle) abgefertigt… Diverse Zeitdokumente im Wortlaut (Verfügungen der Bürgermeister), Comic Newspaper für die „Besatzer“: „The Tegernsee Times“ mit mehreren Abbildungen) > TT 155S 48-53 MHM

> Die Nachkriegsjahre im Spiegel der OMGUS-Akten (II) Staunende Sieger und „Gottes eigene Bayern“ Einschätzung der politischen Situation, OMGUS-Berichte besagen: In der Bevölkerung seien unverkennbar Reste nationalsozialistischen Gedankengutes vorhanden, naturgemäß mit antisemitischen Vorurteilen. Konflikte zwischen einheimischer Bevölkerung und Flüchtlingen, betr. Landverteilung… Überblick über Parteienlandschaft…Pläne zur Schaffung eines „bayerischen Judenstaates“ durch Absiedelung der einheimischen Bevölkerung… Liste von Kunstobjekten, die von den deutschen Behörden wegen der Luftangriffe in den Landkreis Miesbach ausgelagert worden waren. Zum Beispiel der Barberinische Faun aus der Glyptothek Rückführung via „Collecting point“in München/Königsplatz. Beispiele > TT 156S 34-36

Varia: „Bayerischer Judenstaat“ – Überlegung nach Kriegsende, einheimische Bevölkerung „abzusiedeln“, um für Überlebende aus Konzentrationslagern, Displaced Persons … in Bayern ein eigenes jüdisches Territorium mit weitgehender Autonomie zu schaffen. Projekt vorangetrieben von David Ben Gurion, dem späteren israelischen Ministerpräsidenten. Infos dazu in Beitrag: Die Nachkriegsjahre im Spiegel der OMGUS-Akten ( II): Staunende Sieger und „Gottes eigene Bayern“ > TT 156S 34-36

Kriegsende 1945      WW II

Dokumentation Eins Kriegsende 1945   

Insgesamt 31 Beiträge in TT 141 und 142

Es handelt sich um die wohl umfassendste Darstellung der Geschehnisse „Kriegsende 1945 Tegernseer Tal“ in einem Sonderteil der TEGERNSEER TAL-Ausgabe 141 (2005/I). Die Beiträge beinhalten teilweise bis dato noch unbekannte Dokumente, zum Beispiel aus dem Schweizerischen Bundesarchiv, Bern, oder aus dem bei Kriegsende im oberen Weißachtal vergrabenen und nach Jahrzehnten aufgefunden Kriegstagebuch der im Tal stationierten Waffen SS-Division „Götz von Berlichingen

Da die registermäßige Aufschlüsselung der Beiträge – nach Personennamen etc. – sehr viel Zeit erfordert, seien hier vorerst nur die Titel der einzelnen Beiträge (mit einigen erläuternden Zeilen) angeführt

Beitrag 1) Wie am Tegernsee der Zweite Weltkrieg zu Ende ging: „Das glückliche Tal“ unter dem Damoklesschwert“:Tegernseer Tal war eines der letzten Rückzugsgebiete der deutschen Streitkräfte (Wehrmacht und Waffen-SS). Zugleich war das Tal mit Lazaretten, Krankenhäusern, Genesungsheimen und Unterkünften für die Kinderlandverschickung , Ausgebombten und ersten Flüchtlingen -  man spricht von 20 000 Menschen – eine einzige Lazarettstadt. In diesem und den folgenden Beiträgen geht es um die dramatische Konstellation, in der die bevorstehende Bombardierung des Tales durch die US-Airforce abgewendet werden konnte. Dazu einige zeitgenösissche Zeugenberichte und persönliche Erinnerungen des Autors > TT 141S 17-19 GUGGENBICHLER Otto

Beitrag 2) Die Übergabe des Tegernseer Tales, Mai 1945, nach den Dokumenten des Schweizerischen Bundesarchivs: „In einer Stunde der kühnen Entschlossenheit…“

Der Zeitschrift TEGERNSEER TAL liegt aus dem Schweizerischen Bundesarchiv, Bern, die komplette Dokumentation vor, die der Schweizerische Vizekonsul Dr. Paul Frei über die Verhandlungen zur kampflosen Übergabe des Tegernseer Tales an die US-Forces und über die Wochen nach der Kapitulation für das Schweizerische Außenministerium zusammenstellte. Frei war mit seinem Konsulat aus München in das Tegernseer Tal evakuiert worden und konnte dank seiner Immunität als Diplomat zwischen den Fronten vermitteln

Die Dokumentation (teilweise in Faksimile) schildert unter anderem die Initiativen von Tal-Bürgermeistern, die unter Lebensgefahr Kontakt zu den vorrückenden US-Einheiten suchten, das Schicksal der Parlamentäre Dr. Paul Winter, Dr. Karl Friedrich Scheid und Oberleutnant Franz Heiss und die Situation in den ersten Nachkriegwochen  > TT 141S 20-32 REDAKTION

Beitrag 3) Das Spanische Konsulat (evakuiert, in Bad Wiessee) und die Übergabe: „Mit der größtmöglichen Rücksicht gehandelt“Das Spanische Konsulat, als Repräsentant des Franco-Regimes von amerikanischer Seite nicht unbedingt willkommen, schaltet sich in einer dramatischen Situation (und offenbar unaufgefordert) in die Verhandlungen zur kampflosen Übergabe des Tales ein. Ein unveröffentlichtes Dokument aus dem Nachlass des kommissarischen Wiesseer Bürgermeisters Sareiter > TT 141S 33-34 REDAKTION

Beitrag 4) Der Weg der Parlamentäre:Unterlagen und Erkenntnisse der Münchner Staatsanwaltschaft, die 1968 Ermittlungen aufnimmt „gegen Unbekannt wegen des Verdachtes der Ermordung von Parlamentären bei Bad Wiessee am 3.5.1945“. >TT 141,

S 35 RED

Beitrag 5) Die Mission des Majors Hannibal von Lüttichau Bisher kaum bekannt: Ritterkreuzträger von Lüttichau, Ende April 1945 im Reservelazarett Tegernsee, unternimmt  - unabhängig von den Initiativen des Schweizerischen Vizekonsuls – mit Tegernseer Bürgern am Ostufer des Tegernsees einen Vorstoß zur kampflosen Übergabe des Tales. Dokument aus dem Archiv Markus Wrba TT 141S 36-37 MHM

Beitrag 6) Die Bürgermeister  - im Schatten des Werwolfs gehandelt

Die fatale Rolle der „Freiheitsaktion Bayern“ (FAB) des Dr. Rupprecht Gerngroß, die über Rundfunk am 28. April 1945 wahrheitswidrig meldete, in Bayern sei die Regierungsgewalt durch Beseitigung der NS-Machthaber auf die FAB übergegangen. Wie sich Bürgermeister in dieser Situation verhielten  - jeder falsche Schritt konnte den Tod durch „Werwolf“-Fememord und Armee-Standgericht bedeuten. Die Aktionen der Tal-Bürgermeister, zum Teil aus Schweizerischen Dokumenten rekonstruiert > TT 141S 38-42 REDAKTION

Beitrag 7) Zeittafel April/Mai 1945> TT 141S 43 RED

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