Tegernseer Tal Verlag
 
Tegernseer Tal Verlag

Digitales Register

Stichworte + Suchbegriffe + Querverweise

 
Kultur
Seite   <   1   …   5   6   7   …   14   >

1956/3S 140|||  > Ein Brief Ludwig Thomas, bedankt sich bei Dora Stieler für Übersendung eines Gedichtbandes 1916, Kurz-„Analyse“ des Schreibens > TT 1960/1S 21-22 KAM|//Checken: War es vielleicht 1956/1#?|| Brief von Ludwig Thoma an Frau Maidi von Liebermann: Mit den klassischen Zeilen: „Bin vor einer Stunde vom Baumgarten heruntergekommenes war ein Tag wie Seide…“ > TT 1956/3S 121  ||> Neue Begegnung mit Ludwig Thoma, Sammlung seiner Briefe bei Piper herausgegeben. Leseprobe: Nachdenklicher Brief an Dr. Georg Heim aus dem Jahre 1916 > 051S 14  ||> Thomas „Lausbubengeschichten“ verfilmt >> TT 053S 44  > Über die Schtehlung bayerns zum Auslahnd(Aus Thomas „Filserbriefen“) > TT 058S 36-37, ILLUs: Eduard THÖNYS „Charakterköpfe“ aus den Filserbriefen, im Thoma-Haus unter Glas und Rahmen|||

>Seine Freundschaft mit dem Volksschauspieler Michl Dengg: „Michl, i schreib dir a Stück!“ – es war „Erster Klasse“, in > Vor 80 Jahren in Egern: Erstmals Thomas „Erster Klasse“> TT 105S 16-18  

> 1991/92: Zwei Thoma-Gedenktage(vor 125 Jahren geboren, vor 70 Jahren gestorben), Kurz-Beitrag von Hans Sollacher, der auch auf die antisemitischen und hetzerischen Leitartikel Ludwig Thomas im „Miesbacher Anzeiger“ eingeht, mit der Bitte, dies abzuwägen gegen den Dichter Thoma…“Keiner muss sich genieren, ihm auch heute noch auf´s Grab zu gehen“ > TT 109S 41

> “Tegernseer Kreis“um Ludwig Thoma, siehe > Dr. Georg Hirth, der freisinnige Verleger, prägte den „Jugendstil“ TT 132S 40-41

> Hundert Jahre Ludwig Thoma „Lausbubengeschichten“ Erfreuliche Jugendsünden, die nicht altern, wie die Geschichten entstanden und verlegt wurden – und was an persönlich Erlebtem einfloss; Ludwig Thomas Eintritt in die „Simplicissimus“-Redaktion; Verfilmung der Geschichten > TT 143S 12-13 THUMSER Gerd

>Sein „Jagerloisl“, wie das Originalmanuskript vom Maler Julius Widnmann illustriert wurde, siehe Widnmann-Portrait in TT 154S 57-60

TucholskyKurt > Von Gripsholm zum Wallberg, Kurt Tucholskys Lebenswerk hat im Tegernseer Tal eine Heimstatt gefunden: Tucholsky-Archiv, zusammengetragen von seiner Lebensgefährtin Mary Tucholsky, in Rottach-Egern, enthält u.a. Sammlung der berühmten „Weltbühne“. Tucholsky-Archiv Basis für anfragende Wissenschaftler > TT 052S16-18 RP|||>Biographischer Abriss # # ?chlussste 100. Geburtstag > TT 104S 46

WeilGrete, geboren 1906 in der Geborgenheit einer großbürgerlichen jüdischen Familie in Rottach-Egern, den Holocaust in einem Versteck in Holland überlebt, als Schriftstellerin und Kronzeugin jüdischne Lebens im Exil heimgekehrt nach Deutschland in das „Land meiner Mörder, Land meiner Sprache…“ > Eine Kronzeugin jüdischen Lebens im Exil Grete Weil: Heimgekehrt in das „…Land meiner Sprache“+ND > TT 144S 44-45 ALDENHOVEN Gerhard

WolfRichard, Schriftsteller > Wenn einer in der Finsternis sehen kann… >TT 106S 26-27 HFD    +ND

WolffLudwig: > Ein vergessener Bestsellerautor des Tegernseer Tales: Ludwig Wolff, zählte zu den meistgelesenen Romanautoren der Weimarer Republik. Stammt aus ostjüdischer Familie, Jugend und Ausbildung in Wien, Verlage erkennen sein „Erfolgspotential“. Findet den Weg ins Tegernseer Tal, vielleicht über seinen Freund, Schriftsteller Max Mohr, lebt im Ortsteil Oberach an der (bis 1933) nach ihm benannten Straße, sehr zurückgezogen, aber allseits respektiert, verlässt nach Machtergreifung durch die Nationalsozialisten das Tegernseer Tal, seine Lebensspur verliert sich… >TT 132S 37-39 CHRAMBACH Eva

>. WürzbachNatascha, Autobiographie „Das grüne Sofa“. Autorin ist emeritierte Universitätsprofessorin, verbringt Kindheit während des Dritten Reiches  und erste Nachkriegsjahre am Tegernsee (Familie Nachfahren des Fürsten Adlerberg). Ihr Buch, eine Fülle von Zeitzeugnissen  >“Das grüne Sofa bereist ein Leben“  > TT 147S 36 ALM .<

+DICHTUNGEN    +Werke +Romane

+Antichrist ,mittelalterliches Dramenspiel, erstmals angeblich aufgeführt am „Westerhof“, behauptet beispielsweise Franz KUGLER, in „Bericht aus dem Klosterleben des 12. Jh.“, erwähnt in > Ein altes Klosterlehen> TT 1958/1S 50-52

„Buch der Abenteuer“, ein monumentaler Codex aus der Schreibstube des Tegernseer Klosters, von Ulrich Füetrer (um 1490), die größte Pergamenthandschrift in der Sammlung der Münchner Staatsbibliothek mit der Geschichte des Gralsreichs und des Königs Artus, gezeigt in BSB-Ausstellung 2003 > Verlorn ist das sluzzelin… TT 138S 50 MHM

+GudrunliedBei Lickleder findet sich ein Hinweis, wonach die Dichtung „Gudrunlied“ im Tegernseer Kulturraum aufgezeichnet wurde, vermutlich in Sachsenkam, möglicherweise in Sitz der von Karl dem Großen zwangsumgesiedelten Sachsen. Das Gudrunlied ist nordischen Ursprungs und erwähnt das Seelaub im Wappen eines Fürstenschiffes > Licht überm Abendland > TT 1953/5S 100-103

+Hofdame und Sennerin, Roman von Adolf Pichler in der „Gartenlaube“, schildert das Leben der Henriette von Motz, die 1867 am Tegernsee den Tiroler Senner Hans Wittgschwandtner heiratete, vermerkt in > Ein Dorffriedhofvon Karl Alexander von Müller > > TT 1953/11S 248-250, hier S 249; siehe auch + Biographisches, hier: Wittgschwandtner

+Ruodlieb> der erste abendländische Roman: In Dialogform schildert der Beitrag das Schicksal der Handschrift (zerschnitten, für Bücherdeckel verwendet), skizziert Handlungsablauf, bringt Vermutungen über die Herkunft des Verfassers, geht auf verschiedene kultur- und gesellschaftsgeschichtliche Passagen ein und zieht dann („wie ein Paukenschlag“) das Fazit: „Tegernseer Ruodlieb…ist nichts geringeres als der älteste freierfundene Roman der abendländischen Literatur und der erste ritterliche Abenteurerroman der Weltliteratur. Mit ihm beginnt die Reihe, die über den Don Quichote des unsterblichen Cervantes…bis zu den großen Realisten des 19. Jahrhunderts…führt“, > TT 1956/1S 58-60 KAM mit Zeichnungen nach zeitgenössischen Vorlagen von Irma v. Müller|||

+sluzellin-Liebesbrief +Tegernseer LiebesgrußGilt als Herzstück mittelaltericher Dichtung, die Liebeszeilen in einem Klostermanuskript;“Du pist min…Verlorn ist das sluzzelin…  Kleinformatige Handschrift (Clm 19411), gezeigt in Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek, Sommer 2003 > Verlorn ist das sluzzelin(mit Abbildung Handschrift) > TT 138S 50 MHM

+Tauler „Der große Tauler“(1468), Tegernseer Handschrift mit Sammlung von Predigten, die in geistlicher Prosa mittelalterliche Mystik repräsentieren, gezeigt in Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek, Sommer 2003 > Verlorn ist das sluzzelin… TT 138S 40 MHM

>Tegernseer G´schicht´n, siehe Anhang

   Tegernseer Bücherschau

>Das Königliche TalEine Text- und Bilderreise auf den Spuren der Wittelsbacher am Tegernsee, Autoren Roland Götz und Edmund Schimeta, mit Grußwort von Herzog Max in Bayern, zum Jubiläum „200 Jahre Königreich Bayern“ > TT 143S 66

>Im Tegernseer Bräustüberl# > TT 143S 66-67

>Wo i dahoam binNachdenkliches von Martin Köck # TT 143S 67

> Zweites Tegernseer Lesebuch, von Hermine Kaiser, erschienen, Hinweis in +Tegernseer Bücherschau  > TT 143S 67

FIRMKÄS Michaela „Mayer Johann. Revierjäger in Gmund“, in Gmunder Hefte Nr. 22 (2012), besprochen in > Vom Leben und Sterben des ´Wilden Jägers´zu Gmund> TT 159S 33 STILL Sonja

> Göttliche Geistesblitze, Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker, einige Hinweise auf Tegernsee, darunter, dass die berühmte „Peutinger´sche Tafel“ 1494 in Tegernsee gefunden wurde und erst dann nach Augsburg kam Autor Roloff Eckart > TT 154S 64

NAUPP  Thomas: „Achenseefische  für Klosterküche und Wirtshaustische – Stift St. Georgenberg –Fiecht als einstiger Grundherr über Wasser, Netz und Haken“,2013 A-S. Gertraudi > Kommt ein Schiff über den Berg gezogen.Buch geht weit über das Fisch-Thema hinaus, ist fast so etwas wie eine Biographie des Achensees, Interessantes zu hochherrschaftlichen Schiffspartien, Jagd etc. > TT 159S 34-35 KIREIN Peter

> BRENNERS AUSBLICKE, Anmerkungen zu dem von Christine und Jupp Brenner herausgegebenen Magazin > TT 154S 64

> Kennst du das Tal, wo die Mordgedanken blühn?Regionalkrimis sprießen in der Bücherlandschaft wie die Schwammerl am Taubenberg. Dabei suchen sich die Autoren – zumeist solche aus der Landeshauptstadt – immer häufiger das Tegernseer Tal als Kulisse für ihre Verbrechen aus, mittlerweile sind es seit März 2012 neun Tegernsee Krimis, Beispiele der Autoren: Sabine Thomas, Andreas Föhr, Jörg Steinleitner, Harry Luck, sowie das Autoren-Duo Ingrid Schuhmacher und Werner Siegert, die sich u. a. auf einen TT-Beitrag über das „Rätische Quellenheiligtum am Schneidjoch“ bezieht (TT 1973 Nr. 70) > TT 155S 70-71 KORIMORTH Alexandra

Seite   <   1   …   5   6   7   …   14   >