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Wilderer
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SchidlerHartl alias Leonhard Pöttinger, Wildschütz aus St. Quirin, erschossen 29. Oktober 1861, sein Marterl am Riedersteinweg, Foto in >  „Pulsfrequenz RiedersteinTT 124S 26>>

> Ein Wildschütz als Wiedergänger:Der Reiseschriftsteller Hreinrich Noé kannte den Scfhidler Hartl persönlich und erzählt in seinem „Baierischen Seebuch“ (1865) die Geschiochte seines Verschwindens und den Versuch der Eltern, ihn in „Zwingmessen“ erscheinen zu lassen, damit der Tote Auskunft über sein Xchicksal geben kann  - und die Hehler nennt, denen er Wildbret geliefert hat und deren Rechnungen noch offen stehen. Der Bericht enthält auch im Faksimile den Bericht der Tegernseer Zeitung vom 1. September 1897 über die Auffindung eines Skeletts, bei dem es sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um den Schidler Hartl handelt > TT 152 S 56- 59  

 siehe auch PöttingerLeonhard     und SchittlerHartl

Der Lampl-Sprung in Weiß, der Wilderer Lampl, mit bürgerlichem Namen Hans Burger, hat sich nach der Überleiferung durch einen Sprung über die Leonhardstein-Südwand seinen Verfolgern entzogen. Der Kreuther Schüler Ludwig Geiger, heute renommierter Orthopädie-Arzt, hat es sich in den Kopf gesetzt, den legendären Lapl-Sprung mit Seil und Skiern nachzuvollziehen – und schafft es. Seine Erinnerungen, plus Kurz-Vitae Lampl und Ludwig Geiger > TT 150S 68-69

> Pöttinger Leonhard zum Schidler, genannt Schidler Hartl > Irdische Rechungen aus dem Jenseits: Ein Wildschütz als WiedergängerDer Reiseschriftsteller Heinrich Noe erzählt (ca. 1865) sehr authentisch – offenbar war er dem Schidler Hartl wenige Monate vor dessen Tod begegnet – Teil Eins der Geschichte dieses Wildschützen, der unter 1861 mysteriösen Umständen verschwand und lange unauffindbar blieb: Sein Hut wurde am Wallberg gefunden, sein Skelett (offenkundiger Nachweis, Zahnvergleich) 1897 am Riederstein. Dazu Fundbericht in der TegernseerZeitung. Noes Bericht ist auch volkskundlich/pseudo-theologisch interessant, weil er eine „Zwingmesse“ schildert -  und die Manipulationen, die sie ermöglicht > TT 152S 56-59

> Die Geschichte einer LeidenschaftEin halbwegs geduldetes Wildererleben im Schatten des Wallbergs, dazu eine vermutlich halbwegs wahre Erzählung > TT 156S 55-57 KÖCK Martin

>Ungewöhnlich  - dass Wilderer mit dem Schiff (über den Tegernsee) fliehen, aber geschehen im April 1912 > TT 156S 56

>Ein Wilderer-Drama aus Noés „Baierischem Seebuch“: „… hier ist´s nicht selten das Gewehr, welches den Knoten durchschneidetEine weithin unbekannte Tragödie in den Wiesseer Bergen, geschehen vor dem Jahr 1865 (Erscheinungsjahr Noé-Buch), plus Kurz-Vita Heinrich Noé > TT 15860-63

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