Leseproben

Mit Girlanden gekränzt fährt am 1. Mai 1902 der erste Zug in den neuen Tegernseer Bahnhof ein.

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Tegernsee Tal - Heft 177 - Ausgabe Herbst/Winter 2022/2023:

Der Zug der Wandervögel

Anno 1883 fährt der erste Zug im neuen Bahnhof Gmund ein. 1902 ist auch Tegernsee von München mit der Eisenbahn erreichbar. Bereits damals gab es zunächst Widerstände wegen des befürchteten Ansturms von Tagesausflüglern auf Schienen. Sie kamen auch!

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Die heilige Kümmernis in der Kapelle von Festenbach

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Tegernsee Tal - Heft 176 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2022:

Mann im Kleid? Dann lieber Frau mit Bart!

Kümmernis in Festenbach – oder: Wie der Volksglaube Gottes Sohn in eine leidgeprüfte Jungfrau umdeutete.

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Amadeus Wiesensee

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Tegernsee Tal - Heft 175 - Ausgabe Herbst/Winter 2021/2022:

Einzigartig in Stil, Herangehensweise und Wirkung

Das einstige musikalische „Wunderkind“ Amadeus Wiesensee ist erwachsen geworden und hat es weit gebracht: Mit 27 Jahren zählt er zu den vielfach ausgezeichneten, international gefragten und gefeierten Konzertpianisten. Dabei haben seine Heimat Tegernsee, das Studium der Philosophie und selbst die Corona-Pandemie seinen Werdegang befördert.

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Verena und Josef Rottensteiner

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Tegernsee Tal - Heft 174 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2021:

Vive la Tradition!

Zwei auf gleichem Weg: Mit Verena und Josef Rottensteiner übernimmt die fünfte Schneider-Generation im Hause Winkler.

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Pestwurz

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Tegernsee Tal - Heft 173 - Ausgabe Herbst/Winter 2020/2021:

Gegen die Seuche ist ein Kraut gewachsen

Sie befördert Giftstoffe aus dem Körper, wirkt harn- und schweißtreibend, aber auch entkrampfend – Heilkundige wie Paracelsus schwörten und schwören auf die Pestwurz. Die hat neben den medizinischen auch noch ganz pragmatische Anwendungsmöglichkeiten.

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Bergwacht im Einsatz

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Tegernsee Tal - Heft 172 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020:

Retten am Limit

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Einsätze für die Bergwacht im Tegernseer Tal verdoppelt. Wie sich die Bereitschaft um Adi Boemmel organisatorisch und technisch für die Zukunft wappnet.

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Rodeln auf dem Sommerweg am Wallberg

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Tegernsee Tal - Heft 170 - Ausgabe Herbst/Winter 2019/2020:

Mit dem Rodel fing alles an

Lang bevor die ersten Skifahrer die steilen Abfahrten am Wallberg unter die Brettl nahmen, waren hier schon die Rodler unterwegs. Die anspruchsvollen Strecken brachten Deutsche Meister und Olympiateilnehmer hervor und eine einheimische Sportlergemeinschaft, die vor Enthusiasmus brannte. Heute ist der Skiboom am Rottacher Hausberg verebbt. Aber Rodler und Schlittenfahrer gibt es mehr denn je.

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Postkarte mit Blick auf Schloss Tegernsee mit dem Laubengang

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Tegernsee Tal - Heft 169 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2019:

Der Laubengang am Tegernseer Schloss

Wo sich heute die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums auf der roten Tartanbahn im sportlichen Wettkampf messen, stand bis vor einigen Jahrzehnten ein Bauwerk, das als ein Inbegriff der Romantik gilt – ein Laubengang. Über 100 Jahre lang prägte der überdachte Flanierweg die Ansicht des Schlosses von der Seeseite.

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Wilhelm Scheuchzer, Blick vom Paraplui gegen Egern, 1835

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Tegernsee Tal - Heft 168 - Ausgabe Herbst/Winter 2018/2019:

...nur mit einem anderen König!

 

Was den »Mythos Bayern« ausmacht – dieser Frage geht das Haus der Bayerischen Geschichte in seiner heurigen Landesausstellung nach. Die Benediktinerabtei Ettal wurde als Ausstellungsort mit Bedacht gewählt: Die barocke Klosteranlage vor der Kulisse der Ammergauer Alpen – umgeben von Wald und quasi in Sichtweite der von König Ludwig II. erbauten Schlossanlage Linderhof – deckt schon viele jener Elemente ab, die in der Ausstellung als Mythos prägend herausgearbeitet werden. Beim Rundgang haben wir festgestellt: Die Thematik »Mythos Bayern« könnte man genauso gut am Beispiel des Tegernseer Tals abhandeln…

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Tegernsee Tal - Heft 167 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2018:

Heimat muss man sich leisten können

Sperrige Werte haben im Tegernseer Tal gewissermaßen Tradition. Jahrzehnte lang beherrschten die Einwohnergleichwerte die öffentliche Diskussion. Jetzt sind es die Bodenrichtwerte, die Bürger und Bauwillige umtreiben. Den erstgenannten haben Kritiker vorgeworfen, sie hätten das Tal unter einer Käseglocke gehalten. Die zweitgenannten könnten nun Land und Leute für immer verändern.

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Büste von Heinrich Noe

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Tegernsee Tal - Heft 166 - Ausgabe Herbst/Winter 2017/2018:

Eine ziemlich unvorhersehbare Winterreise

 

Wenn das Schicksal auch nur ein wenig anders getickt hätte, wäre er der Menschheit seinen allerletzten Reise - bericht schuldig geblieben, nämlich Aufzeichnungen über ein Unternehmen, das man getrost als aberwitzig bezeichnen darf: Der Schriftsteller Heinrich Noë beschließt, vor seiner Weiterreise nach Tegernsee vor hundertfünfzig Jahren, am Silvestertag 1864, von Achenkirch aus das winterliche Ost-Karwendel zu durchqueren. Einfach mal so, mit einer Feldflasche Wein und Kletzenbrot im Gepäck und einem armen, treuen Hund an seiner Seite. Er überlebte und was er anschließend niederschrieb und in seinem »Bairischen Seebuch« (1865) veröffentlichte, ist in mancherlei Hinsicht ein bemerkenswertes Zeitzeugnis, vor allem über das Leben in den Bergen, es zeigt aber auch, wie der Reiseschriftsteller Noë bis zur letzten Konsequenz bereit ist, »Erfahrungen« nicht per Postkutsche zu sammeln, sondern zu »erwandern«, um sie an seine Leser weitergeben zu können. Er hält es mit Goethe, der sagte: »Was ich mir nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.« Und Noë ergänzt noch: »Die Versenkung in die reine Idee ist die Wurzel des Naturgenusses.«

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Steinfigur einer Badendenam Eingang der Bad Wiesseer Wandelhalle

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Tegernsee Tal - Heft 165 - Ausgabe Frühjahr/Sommer 2017:

Vom Glück, an der Quelle zu sitzen

Wie Bad Wiessee zu dem heilkräftigen Wasser kam, das ihm Weltruhm verlieh, ist bekannt: Der Zufall führte Regie. Dass die Erfolgsstory vom Tegernsee auch eine Gemeinde am Schliersee hoffen ließ, wissen dagegen nur wenige. Die ebenso hartnäckige wie letztlich erfolglose Quellensuche bei unseren Nachbarn jenseits der Neureuth entbehrt nicht einer gewissen Tragik. In Zeiten, in denen eine geplante Neugestaltung des Jod-Schwefelbades die Schlagzeilen bestimmt, sind die Schlierseer Erfahrungen aber auch eine Mahnung: Gebt auf Eure Quelle acht.

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