Tegernseer Tal Verlag
 
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FISCHEREI

s.a. LANDWIRTSCHAFT,  s.a. TIERE

> Ein Gang durch die Hoffischerei, Renkenbrut, Besatzzahlen (auch Forellen, Hechte etc.), Fischarten im Tegernsee, Rekordfänge, die drei Hoffischer > TT 058S 34-35 Thomas GREGOR

>Fischerei am Tegernsee ist ein Schwerpunktthema in TT 143 (I/2006) mit folgenden Beiträgen:

- „Aquadome“, Bayerns grötes Süßwasser-Aquarium „Der begehbare See“ – oder: Das Hexagon der FischeGroßaquarium zur Präsentation der hemischen Fischwelt, ein Gemeinschaftswerk von Gemeinde Bad Wiessee, Landesfischereiverband und Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee (KSK), Initiator war KSK-Vorstand Georg Bromme >TT 143S 18

- Der „Aqua Dome“Peter Weißnäht, Fischereidirektor und Fischereifachberater des Regierungsbezirkes Oberbayern, schildert, wie der Gedanke vom „begehbaren See“ Gestalt annahm  - eines der Probleme waren „Die Lichtspiele“, also Fische, Beleuchtung, Glas und Spiegelungen > TT 143S 19-23

- Irdisches Ringen um den FischsegenDie Bemühungen des Klosters Tegernsee, vor allem unter Abt Kaspar Ayndorfer (1426-1461) die Fischerträge zu steigern. Fänge aus dem See reichten nicht für den täglichen Bedarf, deshalb Bau von Zucht-Weiheranlagen bei Stumbach (Nähe Kirchsee), dann Staudamm für Moosbach bei Georgenried; Versuche auch in Wiessee. Vorhaben zumeist gescheitert und aufgegeben – die „Mooskarpfen“ schmeckten einfach nicht- Das Fischbruthaus des Bezirkes Oberbayern am Tegernsee, Söllbachmündung > TT 143S 24-25

-„Egerner Chronik“ und die Fischerei Den Förchen fangen, wann die langen Mucken“ tanzen

Fischereirechte, was die Bewohner vom Egerer Winkel dem Kloster liefern mussten. Fischermeister, Gesellen und Entlohnung, Kauf und Austausch von Setzlingen; die besten Fangzeiten, Laichzeiten nach Aufzeichnungen des Klosters. Fischrezepte, Bild zeigt herzogl. Oberfischer Josef Keller mit 30 Pfund schwerer Seeforelle > TT 143S 26-27

-Wahrhaftiges Anglerlatein Die Fische und das ZauberkrautIm ältesten (frei erfundeneren, also ohne Sagenhintergrund) Ritterroman des Abendlandes, im „Ruodlieb“ (um 1030) wird Fischfang mit dem Kraut Buglossa geschildert: Der Ritter streut getrocknete Buglossablätter (Pulver) auf das Wasser, darauf kommen  die Fische an die Oberfläche, tanzen dort und springen ans Ufer. Offenbar wirkte ein Nervengift, bei Buglossa könnte es sich um eine Farnpflanze aus dem Mittelmeerraum handeln. Im durchwegs lateinischen Text des Ruodlieb finden sich erstmals Fischnamen in deutscher Sprache > TT 143S 28-29

- Der Ritter und das Cynoglossin Der Mediziner Dieter Graf über Analysen, die die Wirkkraft des „Buglossakrautes“ (siehe oben) auf das wenig bekannte Alkaloid Cynoglossin zurückführen > TT 143S 30

- Aus dem See geboren Der Keller Hansl, Porträt eines nahezu legendären Tegernseer Fischermeisters > TT 143S 31